Projekt: Bayerische Staatskanzlei
Zielsetzung
Wenn der bayerische Ministerpräsident früher morgens sein Büro betrat, hatten bereits viele fleißige Augen und Hände Berge von Zeitungen gelesen.
Viele Artikel waren mit der Schere von Hand ausgeschnitten worden. Mit viel Klebstoff wurden die Artikel dann wieder auf eine neues Blatt geklebt und kopiert. Viele dieser Kopiervorlagen zusammengefasst ergab dann die Vorlage für den täglichen Pressespiegel. Dieser wurde dann wieder so oft wie er eben benötigt wurde kopiert.
Doch seit einiger Zeit ist es vorbei mit der Ärmelschoner-Romantik. Ein digitaler Wind fegt durch die Stube. Mitarbeiter mit "elektronischen Scheren" beschneiden "verpixelte" Zeitschriften. Hauptziel war es, die zeitintensive Bearbeitung der Presseartikel und damit den zeitkritischen Ablauf auf ein Minimum zu reduzieren und damit die ablauforganisatorischen Prozesse zu optimieren. Gleichzeitig sollte die Qualität verbessert werden, da durch das mehrfache umkopieren der Vorlagen der bereits in schlechter Druckqualität vorliegenden Tagespresse doch erhebliche Einbußen zu verzeichnen waren. Neben dem qualitativen Aspekt ist der Prozeß der Erstellung des Pressespiegels vor allem zeitkritisch. Das Lesen der Artikel nimmt hierbei den meisten Raum ein. Da aber ein definierte Zeit besteht zu der der Pressespiegel zur Verfügung stehen muß, bleibt für die Tätigkeit des Ausschneidens und der Montage meist wenig Verarbeitungszeit.
Den gesamten Artikel finden Sie hier!
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