Zielsetzung
Das bei der Polizeiinspektion Schubwesen seit 1993 im Einsatz befindliche Programm zur Abschiebung von Ausländern, sollte durch eine neu zu entwickelnde Software ersetzt werden. Dies ist nach eingehender Systemanalyse und einem, an der Praxis orientierten Feinpflichtenheft erfolgt. Zielsetzung einer Neuorientierung war ein 7-Punktekatalog:
1. Standardisierung der Arbeitsabläufe
2. Minimierung der manuellen Tätigkeiten
3. Automatisierung der Routinetätigkeiten
4. Erhöhung der Transparenz
5. Ad-hoc-Abruf von statistischen Auswertungen
6. Verbesserung der Kommunikation
7. Ersatz der Papierakte durch die "Virtuelle Akte"
Dieser 7-Punkte-Katalog konnte in vollem Umfang erfüllt werden.
Das Produkt "Schubwesen 2000" wurde mit aller Konsequenz im Sinne einer papierlosen Vorgangsbearbeitung konzipiert. Dabei musste die Handhabung einer Reihe von Kernprozessen, wie z.B. dem Schriftverkehr, im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen, neu überdacht und dementsprechend neu gelöst werden.
Eine durchgängige kontextsensitive Darstellung von Inhalten oder Bereitstellung von Funktionen führte schließlich zu der anerkannt hohen Benutzerfreundlichkeit und Effizienz bei der Abwicklung der Rückführungsvorgänge.
Dies bedeutet im Einzelnen, es wird dem Sachbearbeiter vorgangsbezogen, immer nur, aber dann allumfassend, die Funktionalität angeboten bzw. die Informationen angezeigt, die in unmittelbarem Zusammenhang mit einem Vorgang stehen. Er hat immer Zugang zu sämtlichen, für diesen Vorgang erforderlichen Daten. Er muss sein Programm nie verlassen, um sich z.B. weiterführende Informationen ansehen zu wollen. Medienbrüche gibt es sozusagen nicht.
So ist es nicht verwunderlich, dass neben den Inhalten, vor allem die Funktionalität positiv aufgenommen wird.
Die Applikation Schubwesen wurde in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Media Consult erstellt.
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